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why should i?

Weihnachten ist vorbei.

Eigentlich ist das fast schon schade, denn ich bin überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung gekommen. Nicht ein Funken Weihnachtsfreude oder „Ich singe jetzt Weihnachtslieder“-Laune, kein bisschen. Die letzten drei Tage bedeuteten für mich elendige Familienfeiern und Geschenke. Nichts mit Jesu Geburt.

Im Grunde macht mir das allerdings nichts aus. Ich muss mich nicht gezwungen sehen, in diesen drei Tagen die liebende Opferung Gottes zu erkennen. Ich muss nicht innerhalb dieser Tage das Wunder Betlehems zu schätzen lernen. Das kann ich jeden Tag im Jahr. Ich verstehe nicht, warum ich Gott an Weihnachten mehr preisen sollte als an allen anderen Tagen.

God is awesome.

Ob nun an Weihnachten, Ostern oder am 17. Juli.

Um zu den unwichtigen Dingen zu kommen:
Zwei Bücher (Simon Beckett, Judith Lennox’ „Die Mädchen mit den dunklen Augen“),
ein Fremdwörterlexikon (jap, ich wünsche mir sowas),
eine neue (Schulter-)Schultasche,
ein wundertolles Esprit-Portemonnaie,
zwei DVDs (Ein Werk Gottes, Prager Botschaft) und
Süßigkeiten bis Ende Januar.

Ach, und ich bin meinem Führerschein 125€ und 6 Fahrstunden näher. 
(Gesamt: 445€ und 16 Fahrstunden.)

Mehr gibt’s echt nicht zu sagen.

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What Dreams May Come

Gottes Worte sprechen direkt ins Herz.

Ich war gestern bei meinem ersten Gottesdienst seit einem halben Jahr und habe auch zum ersten Mal Manfred Beutel als Pastor erlebt. Er ist mir recht sympathisch, vor allem mit seinem Englisch-Tic. Seine Predigt handelte diesen Sonntag von den Glaubensgrundsätzen der Scala-Gemeinde. Natürlich ging’s auch um allgemeine Sachen wie Dienen, Bibel“treue“, Liebe, Herzenssache; aber weitestgehend konnte man alles auch ins „normale“ Leben übertragen, nicht nur auf die Gemeinde.

Die Situation zu Hause lässt mich selbstverständlich nicht kalt [sorry, aber ich müsste ernstlich schizoid sein], aber beim Gottesdienst nistet sich eine wohltuende Wärme und Geborgenheit in meinem Herzen ein, dass man die Außenwelt beinahe vergessen könnte.
Während des Gottesdienstes war mir die Situation zu Hause zwar nicht egal, aber sie wirkte lösbar, nicht unumwindbar. Gott hat mir Ruhe und Kraft gegeben, eine weitere Zeitspanne durchzuhalten; und den Glauben und das Vertrauen, das ich hab’, will ich weitergeben.

Und endlich wage ich es wieder zu träumen.

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