life of a messie

„Die Ursachen können im „Verlassen-Werden“ von angenehmen Dingen liegen. Jemand, der sich etwas zulegt, einkauft oder von jemandem beschenkt wird, verbindet mit dem erworbenen Besitz eine nicht zu unterschätzende angenehme Erinnerung. Für den Messie, der nie oder selten in seinem Leben Zuneigung oder Bestätigung bekam, ist diese Erinnerung des angenehmen gekauften Besitzes das einzige, woran er sich klammern kann. Eine Erinnerung, die er nicht wieder verlieren will. So hortet der Messie sie. Er sammelt alles, was die angenehme Erinnerung auslöste.“

Ich werde unter diesen Umständen noch ein Messie. Mein Dad zieht aus und tut das, was meine Mom nicht tat: Schrankwand und Schlafzimmerschrank eliminieren. Dabei sind unheimlich viele Dinge aufgetaucht, von dessen Existenz ich nicht einmal mehr wusste.
Ab heute bin ich um viele Gläser reicher, dessen Funktion wohl im Alkohol liegt, aber welche Richtung… keine Ahnung.

Es waren aber auch viele Dinge von nostalgischem Wert dabei, eine kaputte Kette oder diverse Figuren meiner Mom. Dazu noch eine Menge Bilder von ihrer Studienzeit, meiner Kindheit mit beiden und mit einem Elternteil/en, alles Sachen, die ich nicht einfach wegschmeißen kann, auch wenn ich weiß, dass es im Grunde nur gesammelter Müll ist… 

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i feel so LOVED.

thank you so much, Donna. <3

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why should i?

Weihnachten ist vorbei.

Eigentlich ist das fast schon schade, denn ich bin überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung gekommen. Nicht ein Funken Weihnachtsfreude oder „Ich singe jetzt Weihnachtslieder“-Laune, kein bisschen. Die letzten drei Tage bedeuteten für mich elendige Familienfeiern und Geschenke. Nichts mit Jesu Geburt.

Im Grunde macht mir das allerdings nichts aus. Ich muss mich nicht gezwungen sehen, in diesen drei Tagen die liebende Opferung Gottes zu erkennen. Ich muss nicht innerhalb dieser Tage das Wunder Betlehems zu schätzen lernen. Das kann ich jeden Tag im Jahr. Ich verstehe nicht, warum ich Gott an Weihnachten mehr preisen sollte als an allen anderen Tagen.

God is awesome.

Ob nun an Weihnachten, Ostern oder am 17. Juli.

Um zu den unwichtigen Dingen zu kommen:
Zwei Bücher (Simon Beckett, Judith Lennox’ „Die Mädchen mit den dunklen Augen“),
ein Fremdwörterlexikon (jap, ich wünsche mir sowas),
eine neue (Schulter-)Schultasche,
ein wundertolles Esprit-Portemonnaie,
zwei DVDs (Ein Werk Gottes, Prager Botschaft) und
Süßigkeiten bis Ende Januar.

Ach, und ich bin meinem Führerschein 125€ und 6 Fahrstunden näher. 
(Gesamt: 445€ und 16 Fahrstunden.)

Mehr gibt’s echt nicht zu sagen.

Kommentare (1)

„Heilig“?

Das ist ja so typisch. Die Weihnachtstage beginnen und ich brüte eine nette Erkältung aus. Wenigstens ist das nicht so tragisch, als würde ich tatsächlich in Weihnachtsstimmung sein. Dumm nur, dass ich morgen groß Essen gehen und übermorgen bei der Familie sitzen und glücklich sein soll.
Wenigstens bestand der Großteil meiner Handlungen heute nur daraus, Dr. House zu gucken und Würstchen mit (unheimlich leckeren) Kartoffelsalat (von Aldi) zu essen. Und zwei Tassen Tee runter zu schütten. Viel trinken ist nämlich wichtig, jah. (Sagt die, die drei Tage braucht, um eine 1,5-Liter-Flasche zu leeren.) Bei meiner letzten Erkältung bin ich nämlich wegen Flüssigkeitsmangel umgekippt und ich hatte nicht vor, das zu wiederholen.

Anyway, meine Versuche, dem Mainstream zu entfliehen sind gescheitert. Ich hatte mir vorgenommen, nie im Leben „Die Chemie des Todes“ von Simon Beckett zu lesen, nur weil es wochenlang auf der Bestsellerliste steht.
Tja, mein Dad hat’s mir geschenkt.

Ich wünsche noch ein schönes Weihnachtsfest *husttaschentuchhol*

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looking for [ ] ?

Herrje. Das ist wirklich Balsam für’s Herz. Zwischen Himmel und Liebe. Aber nicht nur Balsam für’s Herz, sondern endlich das erste Buch, welches kein Happy End in dem Sinne hat. Nein, sie leben nicht glücklich bis an das Ende ihrer Tage.

Nun ja, was auch immer. Gleich werd’ ich den Plan schreiben für die Ferien [Schule & so.], dann lehn’ ich mich zurück, schaue weiter Gilmore Girls [unglaublich, dass ich drei Folgen verpasst habe] und morgen fahr’ ich vielleicht das erste Mal Riesenrad.

Keiner ist so verrückt,
daß er nicht noch einen Verrückteren findet,
der ihn versteht.
- Friedrich Nietzsche

Ich suche noch.

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Ein Stern zwischen Himmel und Liebe

21. Dezember

Das ge von gestern, musst du wissen,
das habe ich versehentlich
mit meinen Zähnen abgebissen.
Geblieben ist ein stern für dich.

Frantz Wittkamp
(1943 – )

Habe vor zwei Stunden begonnen, mal wieder Cecilia Ahern zu lesen. Zwischen Himmel und Liebe. Hach. Seufz. Kitsch auf meinem Niveau.
Bin bei Kapitel 20.

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break!

I just need a break.

Gebt mir sieben, acht Tage (ohne Weihnachten) schul- und internetfrei und mir geht’s wieder toll. Ein richtiges Tagebuch, handschriftlich und so, ausschlafen (ab Freitag!), ein gutes Buch und Kreativität. Dann bin ich zufrieden.

Plan für Donnerstag:
1. Stunde: Test Psychologie
2. Stunde: Weihnachtsfeier
3. Stunde: Mathe (wir BASTELN O_o)
4. Stunde: Weihnachtsfeier
5. Stunde: Video

Freitag möchte ich gerne wieder Uta besuchen, Damaris wiedertreffen und Sonntag geht’s ein weiteres Mal ins Scala. Life goes on.

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ordinary life

„Mit Minderwertigkeitsgefühl bezeichnet die Individualpsychologie das unangenehme Erlebnis der eigenen Unzulänglichkeit bzw. Unterlegenheit gegenüber anderen in einzelnen Situationen oder als Dauerhaltung.
Die gesunde Form des Minderwertigkeitsgefühls verbindet sich mit dem hoffnungsvollen Gefühl des Noch-Nicht-Könnens, welches im Laufe des Lebens überwunden werden kann.
Die gesteigerte, neurotische Form des Minderwertigkeitsgefühls verbindet sich mit dem hoffnungslosen Gefühl des grundsätzlichen Nichtkönnens bzw. Nichtdürfens, welches nicht überwunden werden kann. Dieses gesteigerte Minderwertigkeitsgefühl, welches nicht überwunden werden kann, bezeichnet die Individualpsychologie als Minderwertigkeitskomplex.“

Wie man lesen kann, lernt die werte Dame gerade für den Psychologie-Test am Donnerstag. Ich hab’ schon zwei von dreieinhalb Seiten gelernt. Yay. [Der Auszug war aus dem Gedächtnis wiedergegeben.]
Morgen kommt noch ein Mathetest, für den ich auch gleich üben muss. Ich will nächstes Jahr 13 Punkte! (Wobei ich da wohl eher an der Mitarbeit feilen sollte.) Dieses Jahr sind’s 12 geworden, auch schon eins mehr als das Jahr zuvor. Genauso wie ich in Englisch von 12 auf 13 gerutscht bin. Das werden zum nächsten Jahr nebenbei 14. Ich bin die Beste in unserem Englischkurs. : )

Ich hab’ nämlich meinen Ehrgeiz wiedergefunden.

Whatever. Herr Großpapa hat sich offenbar beruhigt und wird morgen zur geplanten Absprache erscheinen. Wer weiß, was er über meine Zukunft bestimmt. In seiner Hand liegt der Schlüssel zu meinem Zuhause.

[but God makes my heart smile]

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What Dreams May Come

Gottes Worte sprechen direkt ins Herz.

Ich war gestern bei meinem ersten Gottesdienst seit einem halben Jahr und habe auch zum ersten Mal Manfred Beutel als Pastor erlebt. Er ist mir recht sympathisch, vor allem mit seinem Englisch-Tic. Seine Predigt handelte diesen Sonntag von den Glaubensgrundsätzen der Scala-Gemeinde. Natürlich ging’s auch um allgemeine Sachen wie Dienen, Bibel“treue“, Liebe, Herzenssache; aber weitestgehend konnte man alles auch ins „normale“ Leben übertragen, nicht nur auf die Gemeinde.

Die Situation zu Hause lässt mich selbstverständlich nicht kalt [sorry, aber ich müsste ernstlich schizoid sein], aber beim Gottesdienst nistet sich eine wohltuende Wärme und Geborgenheit in meinem Herzen ein, dass man die Außenwelt beinahe vergessen könnte.
Während des Gottesdienstes war mir die Situation zu Hause zwar nicht egal, aber sie wirkte lösbar, nicht unumwindbar. Gott hat mir Ruhe und Kraft gegeben, eine weitere Zeitspanne durchzuhalten; und den Glauben und das Vertrauen, das ich hab’, will ich weitergeben.

Und endlich wage ich es wieder zu träumen.

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Lord,
you’ve made me so strong;
don’t leave me
now.

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